Die verrückte Situation

Corona, Corona und nochmal Corona ist zur Zeit der Gesprächsstoff, der überall zu hören ist, egal ob in den Nachrichten, in Liveshows, in den Gesprächen innerhalb unserer Familie oder per Videocall mit Freunden und Verwanden, aber ist das verwunderlich? In wenigen Tage ist das gesamte soziale Leben um uns herum fast komplett heruntergefahren: keine Schule mehr, Ausfall von Hobbys und kein Freunde-treffen – all das, was wir im normalem Alltag fast immer machen. Doch wie kommen wir als Schüler und Schülerinnen mit der ganzen Situation klar? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen und was vermissen wir am meisten?

93% der befragten Personen den Kontakt zu ihren Freunden und Klassenkameraden

aus der Umfrage mit euch

Um einen besseren Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt unserer Schülerschaft zu habe, habe ich einige von euch (16 Schülerinnen und Schüler) kontaktiert und befragt. Dabei sind ein paar sehr interessante Aspekte herausgekommen:

Durch die Einschränkungen der sozialen Kontakte, wodurch auch die Schule drei Wochen vor den Osterferien geschlossen wurde, vermissen 93% der befragten Personen den Kontakt zu ihren Freunden und Klassenkameraden. Außerdem fehlen den meisten von euch ihre Freizeitaktivitäten und auch ein bisschen die Schule, wie ein Schüler der 9.Klasse zugab. Auf die Frage, welche Herausforderungen ihr in der jetzigen Situation habt, antworteten einige von euch, dass die Organisation der Schulaufgaben ihnen schwer falle, wie z.B. der Schülerin Emma F. aus der 5.Klasse. Ein Schüler der 8.Klasse meinte, dass es sogar manchmal schwer sei, Zeit für die Schule zu finden, dadurch dass man auf seine jüngeren Geschwister aufpassen muss, während die Eltern arbeiten oder Ruhe fürs Homeoffice brauchen. Es fällt auch schwer, die Motivation und den Ansporn zu finden, sich an die Schulaufgaben zu setzen, gab eine Schülerin der 9.Klasse zu. Bei den Schulaufgaben ist es im Durchschnitt so, dass die meisten der Schülerinnen und Schüler ihre Schulaufgaben um den Vormittag bis Mittag machen und meistens so etwa 3 Stunden am Tag mit Schule beschäftigt sind. Einige von euch befürchten, dass dadurch, dass alle sich unterschiedlich intensiv mit den Schulaufgaben auseinandersetzen, es zu großen Unterschieden des Wissens bei den Schülern kommt. “Durch die lange Zeit, die wir jetzt zu Hause verbracht haben, wird es beim normalen Schulalltag nach den Ferien hoffentlich keine große “Null-Bock-Einstellung” bei vielen Schülerinnen und Schülern geben!”, vermutet der Schüler Steward E. aus der Q1. Die meisten der befragten Personen erwarten mehr Schulstress beim Wiederanfang der Schule, da viel Schulstoff, die Klassenarbeiten und in der Oberstufe die Klausuren nachgeholt werden müssen.”Außerdem wird es schwer werden, den Zuhause gelernten Stoff aufzuarbeiten und zu verstehen!”, befürchtet der Schüler Moritz P. aus der Siebten. Die Schülerin Sofia S. aus der EF meint, dass es ein Problem geben werde, wenn in den Klausuren Stoff drankäme, den wir uns selber zu Hause erarbeitet haben, bei dem es dann wichtig ist, konsequent zu Hause zu lernen.

Bei der Frage nach den Gedanken, die euch zur Zeit am meisten beschäftigen, antworteten 25% , dass sie um die Gesundheit ihrer Großeltern Gedanken machen und immer wieder die Frage vor Augen haben wie es weiter geht. Die Schülerinnen und Schüler der Q2 beschäftigt verständlicher Weise die Sorge um die Abiturprüfungen. Wird es eine normale Zeugnisvergabe geben? Wie steht es um den Abiball? Ein Schüler der Q2 äußerte auch, dass der Gedanke, dass es immer noch Leute gibt, die jegliche Vorsichtsmaßnahmen auf die leichte Schulter nehmen, sehr erschreckend sei.

Also lasst uns alle mit gutem Beispiel vorangehen und zu Hause bleiben, damit diese verrückte Situation möglich schnell vorbei ist.

Verfasst von Clara K., 8b

2 thoughts on “Die verrückte Situation

  1. Super Artikel Clara! Mich würde interessieren wie du die Umfrage organisiert hast. Wie hast du die Schüler der verschieden Jahrgänge befragt?

    1. Hallo Viola, danke für dein Lob! Ich habe viele meiner Kontakte genutzt, habe dann per Telefonat oder Nachricht mit den Personen gesprochen und meine Ergebnisse aufgeschrieben und ausgewertet…ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

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